Vor rund drei Jahren hatte Herr Jürgen Arendes, stellv. Leiter der Abteilung Stadtgrün und Sachgebietsleiter für öffentliche Spielräume in Lünen sein erstes Informationsgespräch mit Herrn Jeroen Reinderink dem Geschäftsführer der Firma Yalp GmbH, Hersteller interaktiver Spiel- und Sportgeräte. Nach rund einjähriger Planungs- und Bauphase konnte der im Rahmen der Umsetzung des Handlungskonzeptes „Spielflächenleitplanung Lünen 2020“ umfassend sanierte Spielplatz an der Hoffmannstraße am 19.10.2018 der Öffentlichkeit übergeben werden. Zur besonderen Ausstattung des Spielplatzes gehört auch die digitale Torwand „Sutu“ des Herstellers Yalp. Sie wurde von den zahlreich erschienenen Gästen mit Begeisterung angenommen.

Herr Arendes freut sich über die neue, innovative Sportwand mit ihrem Alleinstellungsmerkmal im Stadtteil Lünen Süd und erzählt: „Meine Frau ist Realschullehrerin und auch sie bemerkt, dass Kinder und Jugendliche einfach zu wenig nach draußen kommen. Die Kinder nutzen lieber ihren Computer statt einer klassischen Ballspielwand, doch die digitale Torwand „Sutu“ wird hier Abhilfe schaffen! Mit ihr können sich die Nutzer/innen interaktiv, mit der kostenlosen Yalp-App vernetzen und statt drinnen mit einem Handy zu spielen, sich nun wieder sportlich im Freien betätigen. Das finde ich toll! Die Kinder werden wieder körperlich und motorisch angeregt und stehen wieder miteinander in Verbindung!“

Herr Arendes berichtet weiter: „Wir planen die Ausstattung unserer Spielplätze anhand demographischer Kennzahlen. Da es sich bei dem Spielplatz an der Hoffmannstraße um eine Schwerpunktanlage mit rund 3.300 m² für den Stadtteil Lünen Süd handelt, haben wir in einem Radius von einem Kilometer die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Altersklassen ermittelt und die Anlage den Bedürfnissen entsprechend konzipiert.
Die Anlage soll nicht ausschließlich Kinder und Jugendliche ansprechen. Wir wollten auch älteren Menschen des Quartiers und Personen mit Handicap ein attraktives und weitegehend barrierefreies Umfeld mit Aufenthaltsqualität bieten. Die Torwand „Sutu“ entspricht diesbezüglich genau meinen Vorstellungen!“

Auch Herr Hähnel, Freiraumplus Landschaftsarchitekten, erzählt über das Projekt: Wir haben die Gesamtplanung für das Projekt übernommen. Im Rahmen eines Auswahlverfahrens wurde unser Büro von der Stadt Lünen ausgewählt, den neuen Spielplatz zu planen. Der vorhandene Spielplatz war bereits mehr als 30 Jahre alt und nicht mehr zeitgemäß. Es fehlte ein Angebot für alle Altersklassen. Unsere Idee war es, aus der vorhandenen Fläche, die inmitten eines Wohnquartieres liegt, einen multifunktionalen Spiel-, Sport- und Bewegungspark zu machen, der zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten für Alt und Jung bietet. Unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ sollte ein neuer, kommunikativer Treffpunkt, der die Identität des Stadtteils stärkt, entstehen. Das Konzept entstand nach intensiver Zusammenarbeit mit Herr Arendes. Zusätzlich wurden mehrfach die Bürger mit in den Planungsprozess eingebunden. Sie konnten im Rahmen der Bürgerbeteiligung zusätzliche Wünsche äußern. Diese Anregungen flossen mit in die Planung ein.

Herr Arendes hat seit dem Beginn des Bauprojektes mehrere Beschwerden und ein kritisches Feedback u.a. von Anliegern erhalten. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Kinder nicht noch mehr elektronische Geräte benötigen und schon gar nicht im öffentlichen Raum. Entgegen dessen bekommt er nach der Fertigstellung des Spielplatzes bzgl. der Torwand „Sutu“ vielfach positives Feedback.

„Die Anwohner haben sich überwiegend positiv geäußert, auch Menschen, die gerne Sport treiben haben mir berichtet, wie interessant und abwechslungsreich sie die Spiele der digitalen Torwand finden.“ Berichtet Herr Arendes.

Wir freuen uns, dass Herr Arendes unsere Torwand in seinem Projekt realisieren konnte. Auch die Statistik spricht für sich. In den letzten 4 Wochen wurde die Torwand „Sutu“ in der Hoffmannstraße 121 Stunde bespielt! Damit erobert sie sich den 10. Platz in unserer Rangliste, bestehend aus 121 Yalp Sutu‘s weltweit.

Die Kinder werden wieder körperlich und motorisch angeregt und stehen wieder miteinander in Verbindung!
Herr Arendes - Leiter der Abteilung Stadtgrün